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Wandern auf den Risserkogel

Region,
Typ
Schwierigkeit
Länge↔ 12.8 km
Aufstieg↑ 890 hm
Abstieg↓ 890 hm
Dauer🕐 3.5 h
Niedrigster Punkt⯆ 980 ü. d. M.
Höchster Punkt⯅ 1826 ü. d. M.

Der Risserkogel gehört zum Mangfallgebirge und ist mit seinen 1826 Höhenmetern einer der höchsten Berge der Umgebung.

Vom Gipfel ist eine einzigartige Panoramasicht möglich.

Bei gutem Wetter reicht der Blick bis zur Zugspitze und nach München.


"Eine spannende Tour"

Kondition
(4/5 )
Technik
(3/5 )
Erlebnis
(3/5 )
Landschaft
(4/5 )


Der Risserkogel ist einer der schönsten Aussichtsberge in den Bergen rund um den Tegernsee.

Deshalb ist er leider auch viel besucht. Dabei ist es nur ein Bruchteil der Touristen die jedes Jahr auf den Wallberg kommen. Nur wenige gehen weiter in die etwas alpinere Gegend.

Auf den Risserkogel gelangst du über verschiedene Aufstiege aus allen umliegenden Tälern:

  1. Aufstieg über Kreuth und Grubereck
  2. Aufstieg über die Ableiten Alm
  3. Auffahrt mit der Wallbergbahn bis zum Wallbergund über den Setzberg
  4. Auffahrt von Rottach-Egern aus, die gebührenpfichtige Mautstraße hinauf bis zur Berggaststätte Wallbergmoos und über den Setzberg
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Die Mautstelle

Wir entschieden uns für die vierte Variante über die 3 km lange Mautstraße.

Die Durchfahrt kostet 4 €. An der Berggaststätte befindet sich ein großer Parkplatz. Dort kannst du das Auto stehen lassen und den steilen Aufstieg starten.

Wenn du früh morgens startest kannst du dir den Parkplatz noch frei wählen. Später am Morgen füllt sich der Parkplatz bei gutem Wetter ziemlich schnell.

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Weitblick über den Tegernsee

Zum Wallberghaus

 

Der erste Teil des Aufstiegs führt über einen Forstweg.

Hin und wieder befinden sich Aussichtsplätze mit Sitzbänken am Straßenrand. Dort kannst du einen wunderbaren Blick über den See genießen.

Oberhalb der Roßsteinwand verlässt du den Forstweg. Dort führt links ein Trampelpfad durch den Wald zum Wallberghaus.

Der Wanderweg führt steil nach oben. Du überwindest hier 200 Höhenmeter über einen Wurzelweg.

Spätestens hier wären Bergschuhe mit hohem Schaft sinnvoll gewesen. Naja, durch Erfahrung klug…

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Abzweig zum Wallberghaus

 

Eine Alternative Route zum Wallberghaus für Bergsteiger, die nicht so gerne Forstwege gehen: der Aufstieg links der Wallbergmoos-Hütte.

Dort führt ein steiler Waldpfad bis zum „Stachus“ (einer Kreuzung).

Hier gehst du nach rechts und bist in zwei Minuten am Wallberghaus. Dort kannst du dich kurz erfrischen.

Vom Wallberghaus zum Gipfel

Vom Wallberghaus führt der Weg durch offenes Gelände vorbei am Setzberg. Dort beginnt der Alpenlehrpfad.

An Holztafeln findest du interessante Infos zum Wald, Geschichte und Natur.

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…links am Setzberg vorbei…

Kurz nach dem Setzberg beginnt der Weg zur Gratwanderung zu werden. Immer wieder müssen wir stehen bleiben und die Aussicht genießen.

Ein Großteil der Strecke führt durch Waldgebiet. An dem heißen Sommertag fanden wir das sehr angenehm.

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Steilstufen kurz vor dem Gipfel

Der Verbindungsgrat setzt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit voraus. Bei Nässe oder gar Schnee ist von der Tour abzuraten.

Nach dem Grubereck führt dich der Weg recht flach zu einer Hangquerung.

Nach der Querung geht es wieder zurück zum Grat. Der Wald wird langsam von Latschenkiefern abgelöst und der Weg wird steiler und felsiger.

Hier musst du schrofige Steilstufen überwinden.Teilweise sind diese drahtseilgesichert.

Der letzte Teil fordert nochmal einiges an Kraft. Aber die Mühe lohnt sich.

Sollte der Fels nass sein besteht Rutschgefahr. Die Felsen sind viel begangen und deshalb ziemlich speckig.

Von oben siehst du wieder den Tegernsee. Du kannst das Inntal überblicken und bei gutem Wetter bis hinein in die Bayrischen Voralpen blicken.

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Rundumblick – eine Belohnung für die Anstrengung

Möglich ist als Abstieg die Aufstiegsroute zu nehmen. Da wir allerdings nie zweimal dieselbe Strecke gehen möchten entschieden wir uns mal wieder für eine Rundtour.

Wir stiegen Richtung Osten ab. Dabei ließen wir den Riederecksee links und die Riedereckalm rechts neben uns liegen.

Kurz bevor du wieder auf den Aufstiegsweg kommst passierst du die Sieblialm.

Die Tour kann ohne Probleme auch anders herum gegangen werden.

Anreise

Du kannst mit Bus oder Bahn oder mit dem eigenen Fahrzeug anreisen.

Parken:

am Ausgangspunkt (kostenpflichtig)

Mit dem Auto

Von München kommend über die  Autobahn Richtung Salzburg. Du nimmst die Ausfahrt Holzkirchen. Wieter geht es über Gmund, Tegernsee und Rottach-Egern bis nach Kreuth. In Kreuth biegst du dann links über eine Brücke in den Ortsteil Riedlern ab.

Parken

Nach der Brücke kannst du gleich wieder rechts abbiegen. Dort befindet sich ein gebührenpflichtigen Parkplatz bei der Riedler Stubn. (3 Euro/Tag)

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Du kannst mit der Bayerischen Oberlandbahn (BOB) von München Hauptbahnhof bis Tegernsee reisen.

Vom Bahnhof Tegernsee geht es dann weiter mit dem Bus. Die Linien 9550 und 9556 bringen dich bis zur Haltestelle Riderlerbrücke, Kreuth.

Von dort aus sind es nur noch 350m (ca. 5 Minuten zu Fuß) bis zur Riedler Stubn.

Spezial – Tipp!

Wenn ihr in einer Gruppe kommt könnte sich für euch das Bayern-Ticket lohnen. Damit fahren bis zu 5 Personen für 25 Euro + 6 Euro je Mitfahrer von München bis nach Kreuth.

Einkehrmöglichkeiten

Wallberghaus: Dieses Berghotel steht schon seit über Hundert Jahren hier im Mangfallgebirge. Seit 2017 wird es nach einer großen Umbauaktion als Berghotel genutzt. Hier ist eine Einkehr möglich.

Auf der Tour gibt es sonst keine weiteren Einkehrmöglichkeiten. Es ist allerdings möglich nach der Tour in Rottach-Egern eines der vielen Restaurants zu besuchen. Hier ist die Auswahl ziemlich groß.

Fazit

Die Tour auf den Risserkogel ist also eine abwechslungsreiche Strecke, die dich mit einer wunderschönen Aussicht belohnt.

Auf dem Weg befindet sich ein Alpenlehrpfad. Ein großer Teil der Strecke führt durch den Wald und ist deshalb im Sommer sehr angenehm.

Startmöglichkeiten hast du verschiedene. Für welche du dich entscheidest ist Geschmackssache.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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