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Zu den Josefstaler Wasserfällen wandern

Region,
Typ
Schwierigkeit
Länge↔ 2.8 km
Aufstieg↑ 150 hm
Abstieg↓ 150 hm
Dauer🕐 1.5 h
Niedrigster Punkt⯆ 800 ü. d. M.
Höchster Punkt⯅ 950 ü. d. M.

Die Wanderung zu den Josefstaler (früher Josefsthaler) Wasserfällen ist abwechslungsreich und leicht.

Auch mit Kindern oder mit Hunden kann der Trampelpfad durch den Wald gut gegangen werden. Es werden ca. 150 Hm zurückgelegt, die dann auch wieder abgestiegen werden.


"Eine abwechslungsreiche Tour durch den Wald"

Kondition
(2/5 )
Technik
(1/5 )
Erlebnis
(5/5 )
Landschaft
(4/5 )

Versteckt im Wald gelegen - die Josefstaler Wasserfälle. Eine Naturschönheit die mit der ganzen Familie genossen werden kann.

Versteckt im Wald gelegen – die Josefstaler Wasserfälle. Eine Naturschönheit die mit der ganzen Familie genossen werden kann.

Das Auto kannst Du im hintersten Teil des Josefstals stehen lassen. Etwas weiter unten befindet sich auch eine Bushaltestelle.

Die ersten Meter geht es vorbei an den letzten Häusern. Danach folgst Du immer dem Wegweiser „Josefstaler Wasserfälle“. Die Strecke ist wunderbar ausgeschildert.

Die Wegstrecke ist überall gut ausgeschildert. Auch ohne Karte kannst du dich hier nicht verlaufen.

Die Wegstrecke ist überall gut ausgeschildert. Auch ohne Karte kannst du dich hier nicht verlaufen.

Erst geht es gemächlich nach oben, dann wird es steiler. Immer wieder führen kleine Abstecher zum Hachelbach, der über die Felsen in kleine Becken fällt.

Die Wasserfälle werden von der Stockerquelle im Spitzingseegebiet gespeist. Hier im Wald stürzen sie als Oberer und Unterer Josefstaler Wasserfall 8 und 12 Meter in die Tiefe.

Ein beeindruckendes Naturschauspiel. Manche der Becken sind bis zu einem Meter tief.

In den kristallklaren Naturpools kannst Du auch baden. Aber das Wasser ist auch bei hohen Außentemperaturen eiskalt!

Bei gutem Wetter ist die kühle Erfrischung aber ein einzigartiges Erlebnis für echte Naturmenschen.

 

Durch die vielen Wasserattraktionen wird der Weg auch für Kinder nicht langweilig. So vergeht die erste Hälfte der Tour blitzschnell.

Die Tour ist auch kurzweilig, einfach zu gehen und kann so auch mit kleinen Kindern leicht gemeistert werden.

Die Bodenbeschaffenheit lässt allerdings Kinderwägen nicht an allen Stellen zu. Teilweise sind die Pfade ziemlich eng.

Bis zum ersten Wasserfall gelangst du noch mit einem geländegängigen Kinderwagen. Auch die Spitzingstraße auf dem Rückweg ist gut mit Kinderwagen befahrbar.

Kleine Kinder die du allerdings bis zur großen Almwiese mitnehmen möchtest müssen getragen werden.

Der idyllische Trampelpfad zu den Fällen ist auch für kleine Kinder wunderbar zu meistern.

Der idyllische Trampelpfad zu den Fällen ist auch für kleine Kinder wunderbar zu meistern.

Nach den Wasserfällen erreichst du eine Lichtung. Dort schlängelt sich der Hachelbach gemächlich durch die Steine.

Eine kleine Brücke macht das ganze richtig märchenhaft.

Hier ist ein wunderbarer Platz für eine Rast. Auch kleine Kinder können hier gut im Wasser spielen.

Der ganze Weg bis zu der Lichtung führt durch den Wald. Deshalb ist er gerade an heißen Sommertagen einen Besuch wert.

Du kannst schön im Schatten aufsteigen und dich zwischendurch immer wieder an den Wasserbecken abkühlen.

Aber auch im Winter sind die Fälle ein Erlebnis.

Ich nehme ein KURZES Bad in den Wasserfällen. Eine kleine Erfrischung an dem heißen Sommertag an dem wir unterwegs waren.

Ich nehme ein KURZES Bad in den Wasserfällen. Eine kleine Erfrischung an dem heißen Sommertag an dem wir unterwegs waren.

Nach der Erfrischung geht es mit neuen Kräften weiter des Weges. Da hier alles relativ nah beieinander liegt ist es auch nicht weit bis zur nächsten Attraktion: Der großen Almwiese mit „Naturspielplatz“.

An der großen Almwiese macht so gut wie jede Familie eine kleine Rast. Die Wiese gehört schon zum Almgebiet der Stockeralm.

Hier können Kinder nach Herzenslust mit den Kieseln spielen, Dämme bauen und im eiskalten Haselbach planschen.

Auch die Eltern können dabei entspannen, da der Bach hier nur ein paar Zentimeter tief ist und auch keine Gefahr besteht. Natürlich müssen die Kinder trotzdem immer beobachtet werden.

Nach dem spielen und baden können die Kleinen dann auch hier auf der Wiese ausruhen und sich mit mitgenommenem Essen stärken.

So sind dann auch alle wieder bereit für den Rest der Tour.

Immer am erfrischenden Bach entlang. Für Alt und Jung ein Erlebnis.

Immer am erfrischenden Bach entlang. Für Alt und Jung ein Erlebnis.

Nach der Rast geht es über eine Brücke noch ein Stück bergauf zur Stockeralm. Diese bildet den höchsten Punkt der gesamten Wanderung. Leider ist die Alm nicht bewirtschaftet.

Wusstest du schon?

Direkt vor der Stockeralm triffst du auf den Bockerlbahn-Weg. Die „Neuhauser Bockerlbahn“ war eine kleine Eisenbahn, die hier zwischen 1919 und 1922 zum Abtransport von Holz genutzt wurde.

Ein verheerender Föhnsturm im Januar 1919 und zwei darauffolgende Stürme hatten im Spitzinggebiet insgesamt 30.000 Bäume gefällt. Daraufhin war es nötig das ganze Holz abzutransportieren.

Die Bahn hat schon längst ihren Betrieb eingestellt. Auf der ehemaligen Bahntrasse kann man jetzt allerdings wandern. Teilweise findest du auch Tafeln die diese Geschichte des Weges erläutern.

Nach dem Almgelände geht es dann nur noch abwärts, über das Kuhgitter zurück ins Josefstal. Zuerst immer parallel zum Hachelbach, danach trennst du dich von dem plätschernden Nass.

Die Strecke führt dich über die „Spitzingstraße„. Dabei handelt es sich um einen Schotterweg der dich mit leichtem Gefälle gemütlich ins Tal bringt. Dieser wird auch als Zufahrtsweg für die Alm genutzt.

Glaklare Wasserbecken laden an heißen Tagen zum baden ein. Allerdings nur für harte Naturliebhaber: Das Wasser ist immer eiskalt.

Glaklare Wasserbecken laden an heißen Tagen zum baden ein. Allerdings nur für harte Naturliebhaber: Das Wasser ist immer eiskalt.

Müde aber erfrischt kommst Du am Auto an.

Da die Tour wirklich in relativ kurzer Zeit gemeistert werden kann, ist es möglich danach noch zum Schliersee zu gehen und den Tag dort voll zu verbringen.

Eine weitere Möglichkeit ist auch die Tour Richtung Brecherspitz oder Spitzingsee zu verlängern. So kann daraus schnell eine anstrengendere Tour gemacht werden.

Anreise

Du kannst mit dem Bus, mit der Bahn oder auch mit dem eigenen Fahrzeug anreisen.

Mit dem Auto

Von München aus nimmt gelangst du über die Autobahn A8 Richtung Salzburg bis zur Ausfahrt Weyarn. Nach der Abfahrt geht es weiter über Miesbach auf der B 307.

Du gelangst durch Schliersee bis Fischhausen-Neuhaus. Dort biegst du rechts ab nach Josefsthal und auf die Josefsthaler Straße. Dieser Straße, einer Sackgasse, folgst du bis sie endet.

Parken

Einen offiziellen Parkplatz gibt es nicht. Lass dein Auto einfach am Ende der Josefsthaler Straße am Straßenrand stehen.

Freie Stellen gibt es eigentlich immer genug. Die Fälle sind glücklicherweise nicht so überlaufen und die Josefsthaler Straße ist ziemlich lang… ;-).

Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Mit der Bahn: Mit der die Bayerische Oberlandbahn (BOB) gelangst du von München in einer Stunde nach Fischhausen-Neuhaus.
  • Dann muss du in den Bus 9562 Richtung Spitzingsee umsteigen. Dieser bringt dich bis in die Josefsthal-Aurachstraße.

Einkehrmöglichkeiten

Auf der gesamten Tour gibt es leider keine Einkehrmöglichkeiten.

Wer auf der Strecke essen möchte muss sich alles im Rucksack selbst mitnehmen. Möglichkeiten gemütlich zu rasten gibt es dagegen zu genüge.

Fazit

Die Josefstaler Wasserfälle sind eine wunderbare Idee für einen Ausflug mit der ganze Familie.

Eine Picknickwiese, wunderschöne Wald- und Wiesenstrecken und vor allem viel, viel Wasser prägen den Character dieser Tour.

Vor allem an heißen Tagen lohnt es sich die kühle Erfrischung im Wald zu besuchen. Aber auch im Winter lohnt sich ein Abstecher in den idyllischen Wald.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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