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Gipfel-Tour Simonswald

Region,
Typ,
Schwierigkeit
Gebirge,
Länge↔ 21.8 km
Aufstieg↑ 1099 hm
Abstieg↓ 1099 hm
Dauer🕐 7.5 h
Niedrigster Punkt⯆ 356 ü. d. M.
Höchster Punkt⯅ 1183 ü. d. M.

Wer am liebsten vom Gipfel gar nicht mehr weg möchte der ist mit dieser Gipfeltour gut bedient. Einen Gipfel nach dem anderen werden hier bestiegen. 

Die Tour führt trotzdem größtenteils durch bewaldetes Gebiet. 

Eine Strecke für trainierte Wanderer die bereit sind ihr Vesper selbst mitzunehmen.


Kondition
(4/5 )
Technik
(2/5 )
Erlebnis
(3/5 )
Landschaft
(3/5 )


Diese Gipfeltour ist etwas für trainierte Bergwanderer. Es müssen 1100 Höhenmeter hinauf und wieder hinunter gegangen werden. Zusätzlich werden dabei fast 22 Kilometer zurückgelegt.

Ein Leckerbissen für Alpin-Freunde: ein schmaler Alpiner Pfad lässt einen schon vergessen, dass man im Schwarzwald unterwegs ist.

Diese Tour bietet also Alpenfeeling und Herausforderung. Außerdem ist die Strecke nicht so überlaufen. Daher kannst du die Natur in Ruhe genießen.

Der Sägplatz in Simonswald. Hier kannst du dein Auto stehen lassen.

Der Sägplatz in Simonswald. Hier kannst du dein Auto stehen lassen.

Erster Teil:

Der erste Abschnitt deiner Gipfeltour beginnt ganz einfach. Du beginnst am Sägplatz in Simonswald.

Erst geht es die Kirchstraße entlang etwas abwärts. Wenn du am Friedhof angekommen bist gehst du nach rechts.

Danach passierst du kurz ein Wohngebiet von Simonswald. Nach etwa 200m Asphalt biegst du links wieder auf einen Feldweg ab.

Du erreichst nochmals ein Wohngebiet. Sobald du dort angekommen bist, biegst du rechts ab, bis du die Alsphaltstraße erreichst. Diese betrittst du aber nicht, sondern biegst gleich wieder links ab.

Der Wanderpfad führt dich immer am Bach entlang bis zur Wehrlehofmühle.

Sobald du die Mühle erreicht hast wirst du auf die Straße „Am Neuenberg“ geleitet. Diese führt dich ziemlich steil am Waldrand entlang bis über den Bach.

Sobald du den Bach überquert hast musst du links abbiegen. Die nächste Möglichkeit gehst du dann steil rechts nach oben.

Immer wieder kannst du einen Blick in die umliegenden Täler werfen.

Immer wieder kannst du einen Blick in die umliegenden Täler werfen.

Sobald du auf den großen Wanderweg gelangst folgst du diesem nach links bis zur nächsten Kreuzung, dem „Gummeneck“.

Spezialtipp!

Wenn du noch etwas gerade aus gehst hast du vom Gummeneck aus einen schönen Blick über Simonswald.

An der Kreuzung nimmst du dann den Wanderpfad der scharf rechts nach oben führt. An den folgenden beiden Wegabzweigungen hältst du dich immer rechts.

Danach passierst du einen etwas größeren Pfad und hältst dich bei der nächsten Gabelung links Richtung Höllkopf.

Der Grat zum Schultiskopf ist komplett bewaldet. Sehr angenehm zu gehen im Sommer.

Der Grat zum Schultiskopf ist komplett bewaldet. Sehr angenehm zu gehen im Sommer.

Der Weg windet sich in Serpentinen steil den Berg hinauf und ist ziemlich anstrengend. Aber keine Sorge, du wirst schon an deinem ersten Gipfel, am Höllkopf, mit schöner Aussicht belohnt.

Der Wald nimmt einem zwar oft die Sicht, aber du kannst von hier aus über das Simonswälder Tal schauen und vielleicht eine kurze Pause einlegen.

Du befindest dich jetzt auf 922 Höhenmetern.

Ein wunderschöner idyllischer Felsgrat leitet dich weiter nach oben. Der nächste Gipfel ist schon kurz danach der Schultiskopf mit 1077 Höhenmetern.

Hier kannst du auf der Bank auch kurz verschnaufen.

Das Gipfelkreuz am Schultiskopf. Hier kannst du dir eine Pause gönnen und dich auf der Bank erholen.

Das Gipfelkreuz am Schultiskopf. Hier kannst du dir eine Pause gönnen und dich auf der Bank erholen.

Danach geht es weiter zu deinem höchsten Gipfel dieser Tour, dem Obereck (1176 Hm). Den Ibichkopf lassen wir dabei links liegen.

Der Weg bis zum Obereck ist lang nicht mehr so steil. Auch der Gipfel selbst wirkt relativ unscheinbar und leider hat man auch nicht viel Aussicht.

Wenn du in Richtung Kohlhütte kommst wird der Pfad wieder zu einem breiteren Wanderweg.

Wusstest du schon?

Die Freizeitanlage mit Grillstelle an der Kohlhütte kannst du ebenfalls nutzen. Allerdings ist dazu eine vorherige Anmeldung bei der Ortschaftsverwaltung Siensbach nötig.

Für die Nutzung der Kohlhütte kannst du dich im Voraus anmelden und dann die Grillstelle und alles dazugehörige nutzen.

Für die Nutzung der Kohlhütte kannst du dich im Voraus anmelden und dann die Grillstelle und alles dazugehörige nutzen.

Im weiteren Verlauf lässt du das Griesbacher Eck rechts hinter dir und biegst links ab in das Kostgefäll. Damit hast du die Hälfte der Tour geschafft.

Das Plätschern des Glasmattenbächles und des Steindobelbächles begleitet dich auf dem weiteren ziemlich ebenen Weg.

Nachdem du das Steindobelbächle überquert hast geht es leicht bergab.

Bei der nächsten Kreuzung hältst du dich rechts und überquerst dann noch zwei weitere Bächlein (Haslachsimonswaldbach und Obergefällbächle).

Halte dich danach links. So überquerst du das Gebiet „Langmatte“, immer parallel zum Bach.

Am Kostgefäll angekommen hältst du dich rechts und gehst dann geradeaus durch bis du den „Tafelbühl“ etwas unterhalb querst.

Abendstimmung auf dem Zweitälersteig.

Abendstimmung auf dem Zweitälersteig.

Hier kannst du dich im duftenden Grasbett von der „alpinen Strecke“ erholen.

Spezialtipp!

Kurz bevor du den Talbühl querst triffst du auf einen Wanderweg der rechts wegführt. Gehst du diesen ein kleines Stück nach Norden findest du eine Waldlichtung mit schöner Aussicht.

Das Stück musst du dann allerdings wieder zurück gehen.

Folge dann dem „Zweitälersteig“ bis zum Hörnleberg. Hier wird der Pfad wieder anspruchsvoller und der letzte Teil ist wieder ziemlich knackig.

Von der Wallfahrtskirche Hörnleberg aus hast du eine schöne Sicht ins Tal.

Von der Wallfahrtskirche Hörnleberg aus hast du eine schöne Sicht ins Tal.

Allerdings lohnt sich der Aufstieg für die Aussicht von der dortigen „Wallfahrtskirche Hörnleberg“.

Der Zweitälersteig führt dich dann auch wieder ins Tal bis hinunter auf den Asphalt. Sobald du den Wald verlässt befindest du dich nur noch 100 Höhenmeter über Simonswald.

Das letzte Stück gehst du wieder entlang des Baches nach rechts bis zum Ausgangspunkt in Simonswald.

Anreise

Du kannst mit Bus oder Bahn oder mit dem eigenen Fahrzeug anreisen.

Mit dem Auto

  • Von Waldkirch/Elzach: Auf der B294 bis zur Ausfahrt Gutach/Simonswald. Danach rechts in Richtung Simonswald abbiegen. Nach ca. 5 km befindet sich auf der rechten Seite der Sägplatz.
  • Von Furtwangen/Gütenbach: Auf der L173 bis Simonswald-Ortsmitte, der Sägplatz befindet sich dann auf der linken Seite.

Parken

Du kannst dein Auto auf dem Parkplatz „Sägplatz Simonswald“ stehen lassen:

Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Von Waldkirch/Elzach: Mit der Breisgau-S-Bahn nach Gutach-Bleibach. Dort weiter mit der Buslinie 7272 bis zur Haltestelle Simonswald-Rathaus.
  • Von Furtwangen/Gütenbach: Mit der Buslinie 7272 bis zur Haltestelle Simonswald-Rathaus

Einkehrmöglichkeiten

Während der Tour gibt es keine Einkehrmöglichkeit. Allerdings gibt es in Simonswald gleich mehrere Hotels mit Restaurant und eine Bäckerei die dich vor oder nach der Tour zu einer Stärkung einladen.

In einem der Restaurants kannst du dich mit einem zünftigen Vesper oder einer anderen Köstlichkeit verwöhnen lassen.

In einem der Restaurants kannst du dich mit einem zünftigen Vesper oder einer anderen Köstlichkeit verwöhnen lassen.

Hotel Gasthaus Zum Hirschen

  • Talstraße 11, 79263 Simonswald
  • Tel.: +49 7683 260
  • email: info@hirschen-simonswald.de
  • Mittwoch Ruhetag
  • Feine gut-bürgerliche Küche und freundliches Personal, kostenloses WLAN

Gasthof Krone-Post OHG

  •  Talstraße 8, 79263 Simonswald
  • +49 7683 265
  • email: krone-post-simonswald@t-online.de
  • Dienstag bis Sonntag ganztags geöffnet, Montag Ruhetag
  • Leckeres Essen, teilweise modern renoviert

Hotel Tannenhof

  •  Talstraße 13, 79263 Simonswald
  • +49 7683 91390
  •  info@ferienhotel-tannenhof.de
  • geöffnet: 15.00 – 21.00 Uhr
  • sauberes, ungezwungenes Restaurant mit gutem Essen
Blick auf Simonswald aus der Vogelperspektive.

Blick auf Simonswald aus der Vogelperspektive.

Tipps und Infos

Da es sich um eine anstrengende Tour handelt und unterwegs keine Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind ist es wichtig genug Verpflegung mitzunehmen.

Vor allem an genug Wasser solltest du denken.

Schutzgebiete

Die Strecke liegt in folgenden Schutzgebieten:

  • Naturpark Südschwarzwald
  • Naturschutzgebiet Kostgefäll
  • Vogelschutzgebiet Mittlerer Schwarzwald
  • Fauna-Flora-Habitat-Gebiet Rohrhardsberg, Obere Elz und Wilde Gutach

Deshalb müssen bei der Wanderung durch dieses Gebiet folgende Regeln eingehalten werden:

  • bleibe auf den gekennzeichneten Wegen
  • mache keinen Lärm
  • nehme keine Mineralien, Steine oder Pilze oder Pflanzen mit
  • siedle keine Tiere oder Pflanzen aus
  • lasse keinen Müll zurück
  • füttere keine Tiere
  • zelte nur auf dafür markierten Flächen
  • mache kein offenes Feuer
  • nehme deinen Hund an die Leine
  • lasse keine Modellflugzeuge oder Drachen steigen

Fazit

Bei dieser Wanderung handelt es sich also um eine anstrengende Tour über leicht alpine Bergpfade. Allerdings führt ein Großteil der Strecke durch Waldgebiet.

Wer trittsicher ist kann die Strecke gut bewältigen. Mit schöner Aussicht und gutem Essen wirst du für die Mühe belohnt.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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