Skip to main content

Feldbergsteig (Premiumweg)

Region,
Typ
Schwierigkeit
Gebirge
Länge↔ 12.74 km
Aufstieg↑ 540 hm
Abstieg↓ 540 hm
Dauer🕐 4 h
Niedrigster Punkt⯆ 1106 ü. d. M.
Höchster Punkt⯅ 1487 ü. d. M.

DER Klassiker: eine sehr aussichtsreiche Tour auf den höchsten Berg im Schwarzwald.

Die Strecke ist auch mit Kindern und Hund gut machbar und wurde als „Premiumweg“ ausgezeichnet. Das hat auch seinen Grund…


Kondition
(3/5 )
Technik
(1/5 )
Erlebnis
(5/5 )
Landschaft
(4/5 )


Der  Feldberg ist mit seinen 1493 Hm der höchste Berg im Schwarzwald und in ganz Baden-Württemberg. Außerdem ist der Feldberg die höchste Erhebung Deutschlands außerhalb der Alpen.

Also warum nicht einmal hinauf?

Für einen Schwarzwälder natürlich keine Frage!

Hier alle Infos die du dafür benötigst:

Das Plateau auf dem sich das Bismarckdenkmal und der Feldbergturm befindet. Hier sind die Wege noch groß und viel begangen.

Das Plateau auf dem sich das Bismarckdenkmal und der Feldbergturm befindet. Hier sind die Wege noch groß und viel begangen.

Wegbeschreibung

Gestartet wird das Erlebnis hinter dem „Haus der Natur“ in Feldberg-Ort.

Von dort aus geht es gleich steil nach oben. Aber du wirst auch schnell mit einer einzigartigen Aussicht belohnt.

Bei gutem Wetter hast du Richtung Süden freie Sicht auf die Schweizer Alpen und Richtung Westen auf die Vogesen.

Spezial – Tipp

Alternativ kannst du auch mit der Feldbergbahn hinauffahren. Damit sparst du dir etwa eine halbe Stunde Aufstieg.

Das lohnt sich besonders wenn Kinder dabei sind.

Sobald du oben auf der Anhöhe angekommen bist, ist der erste Anlaufpunkt das Bismarckdenkmal.

Das Bismarckdenkmal auf dem Feldberg.

Das Bismarckdenkmal auf dem Feldberg.

Links daneben befindet sich der bekannte Feldbergturm. Dieser ist begehbar, und ein Blick von dort oben lohnt sich allemal!

Der Turm wurde bis 2001 als Rundfunkturm genutzt. Seit dem Sommer 2003 ist er täglich von 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr für Besucher geöffnet.

Im Turm befindet sich außerdem das „Schwarzwälder Schinkenmuseum“. Das Museum ist von Mai bis Oktober geöffnet.

Im Feldbergturm befindest sich ein "Schwarzwälder Schinkenmuseum". Vom 11. Stock aus kann man die Sicht über die komplette Umgebung genießen.

Im Feldbergturm befindest sich ein „Schwarzwälder Schinkenmuseum“. Vom 11. Stock aus kann man die Sicht über die komplette Umgebung genießen.

Spezial – Tipp

Im Feldbergturm können übrigens auch Hochzeiten gefeiert werden. Dann bleibt der Turm für die Allgemeinheit geschlossen.

Die „geschlossenen Tage“ kannst du hier finden.

Die Tour führt dich dann weiter durch den Grübelesattel bis zum Gipfel des Feldbergs (1493 Hm). Von dort aus kannst du nochmals die Aussicht genießen.

Blick vom Feldberg hinunter zum Feldsee.

Blick vom Feldberg hinunter zum Feldsee.

Dann geht es schon wieder bergab.

Auf dem Rückweg liegen verschiedene Einkehrmöglichkeiten. Näheres dazu unter der Überschrift Einkehrmöglichkeiten.

Je nachdem wie es mit der Ausdauer und dem Hunger aussieht kannst du dir aussuchen wo du eine kleine Pause einlegst.

Spezial – Tipp

Der Feldbergsteig wurde vom deutschen Wanderinstitut bereits drei Mal mit dem „Deutschen Wandersiegel“ zertifiziert. Die Tour erreichte 77 Erlebnispunkte.

Ein hoher Erlebnisfaktor ist auf dieser Wanderung also auf jeden Fall gesichert. Das macht die Tour auch für Kinder interessant.

Gestärkt wird es jetzt um einiges abenteuerlicher. Über kleine Brücken und schmale Pfade führt dich der Weg ins Tal.

Nach diesem idyllischen Steig gelangen wir bis zum Raimartihof und dann an den Feldsee (Karsee). Dieser See strahlt eine unglaubliche Ruhe und Idylle aus.

Der idyllische Feldsee lädt zum träumen ein.

Der idyllische Feldsee lädt zum träumen ein.

Über den Karl-Egon-Weg geht es nochmals steil aufwärts zurück zum Ausgangspunkt, zum Haus der Natur.

Die Wanderung kannst du bei gutem Wetter übrigens auch gut anders herum gehen. So kannst du die Aussicht noch besser genießen.

Wusstest du schon?

Der Gipfel des Feldbergs ist baumfrei. Daher stammt übrigens auch der Name „Feldberg“.

Der Name stammt vom mittelhochdeutschen Velt und bedeutet eine „größere unbewaldete Fläche“.

Interessanterweise wäre der Feldberg aber wegen seiner Höhe nicht baumfrei. Die eigentliche Baumgrenze wäre in dieser Gegend bei etwa 1650 bis 1700.

Allerdings gibt es auf dem Feldberg mehrere natürliche Besonderheiten die zu der freien Fläche auf dem Gipfel beitragen.

Der Feldbergturm war früher ein Funkturm wurde vor einigen Jahren allerdings für Besucher geöffnet.

Der Feldbergturm war früher ein Funkturm wurde vor einigen Jahren allerdings für Besucher geöffnet.

Anreise

Du kannst sowohl mit dem eigenen Fahrzeug als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen:

Mit dem Auto

Du kannst den Feldberg mit dem Auto aus drei Richtungen anfahren:

  • Von Lörrach kommend: Über die B 317 Richtung Feldberg bis zur Ausfahrt „Haus der Natur/Feldbergbahn/Seebuck“
  • Von Freiburg kommend: Über die B 31 Richtung „Hinterzarten/Titisee-Neustadt“. Abfahrt auf die B 500 in Richtung „Basel/Feldberg/Waldshut“. Bis zur Ausfahrt „Haus der Natur/Feldbergbahn/Seebuck“
  • Von Donaueschingen kommend: Über die B31 Richtung Titisee-Neustadt, Abfahrt auf die B 500 in Richtung „Basel/Feldberg/Waldshut“. Bis zur Ausfahrt „Haus der Natur/Feldbergbahn/Seebuck“.

Parken

Parken kannst du dein Fahrzeug direkt am Haus der Natur.

Am Haus der Natur kannst du dein Fahrzeug während der Wanderung stehen lassen.

Am Haus der Natur kannst du dein Fahrzeug während der Wanderung stehen lassen.

Mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

Du hast auch mit der Bahn drei Möglichkeiten:

  • Von Lörrach kommend: Mit der Schweizerischen Bundesbahn SBB 8734 nach Zell (Wiesental). Umstieg in den Bus 7300 Richtung Titisee. Ausstieg am Feldberger Hof.
  • Von Freiburg kommend: Mit der Deutschen Bahn DB 727/728 nach Tititisee. Umstieg in den Bus 7300 von Titisee nach Todtnau/Zell im Wiesental. Ausstieg am Feldberger Hof.
  • Von Donaueschingen kommend: Mit der Deutschen Bahn DB 727 nach Titisee. Umstieg in den Bus 7300 nach Todtnau/Zell im Wiesental. Ausstieg am Feldberger Hof.

Einkehrmöglichkeiten

Auf dieser Tour mangelt es nicht an Möglichkeiten eine kurze Rast zu machen. Auf dem Weg liegen vier Gaststätten die Wanderer gerne verköstigen möchten.

Die Wilhelmer Hütte zieht Besucher durch die schöne Aussicht und die freundliche Bedienung an.

Die Wilhelmer Hütte zieht Besucher durch die schöne Aussicht und die freundliche Bedienung an.

St. Wilhelmer Hütte

Dabei handelt es sich um die höchsgelegene bewirtschaftete Almhütte Baden-Württembergs. Die Hütte punktet mit einer fantastischen Aussicht und freundlicher Bedienung.

  • Telefon: 07676 – 342
  • Ruhetag: mittwochs
  • Kontakt: Baldur3000@web.de

Todtnauer Hütte

Eine urige Hütte gleich unterhalb des Feldberggipfels.

  • Telefon: 07676 373
  • Ruhetag: montags
  • todtnauerhuette@gmx.de

Zastler Hütte

Diese bewirtschaftete Mittelgebirgshütte befindet sich im Zastler Loch.

  • Telefon: 0 76 76 – 244
  • Ruhetag: donnerstags
  • schindlerklaus@gmx.de

Baldenweger Hütte

Auf dieser Hütte sind auch modern renovierte Übernachtungsmöglichkeiten vorhanden. Der Haselnussschnaps ist hier übrigens wärmstens zu empfehlen.

  • Telefon: 0 76 76 – 353
  • Ruhetag: montags (1. Juni bis 31. Oktober kein Ruhetag)
  • baldenwegerhuette1321m@hotmail.com
Auch von der Baldenweger Hütte hat der Wanderer einen einzigartigen Blick.

Auch von der Baldenweger Hütte hat der Wanderer einen einzigartigen Blick.

Raimartihof

Auch dieser Hof lockt seine Gäste mit Schwarzwälder Kost bei guter Aussicht.

  • Telefon: 0 76 76 – 226
  • Ruhetag: dienstags (Pfingsten bis 1. November kein Ruhetag)
  • info@raimartihof.de

Tipps und Infos

Die Tour lässt sich auch wunderbar mit Hund gehen. Man geht viel im Schatten und es gibt auch für den Hund genug Trink-Möglichkeiten.

Es empfiehlt sich die Tour relativ früh zu starten. Je später der Tag ist, desto mehr Menschen drängen sich bei gutem Wetter auf den Wegen.

Wer früh kommt hat auch mehr Glück bei der Suche nach einem Parkplatz.

Der Weg ist nicht immer optimal ausgeschildert. Wer ein Smartphone mit GPS dabei hat kann sich wahrscheinlich damit besser orientieren. Auch eine Wanderkarte ist schon hilfreich.

Schutzgebiete

Der Feldberg befindet sich gleich in mehren Schutzgebieten:

Deshalb gelten auf dieser Wandertour auch besondere Regeln:

  • auf den Wegen bleiben
  • keinen Lärm machen
  • keine Steine oder Mineralien sammeln
  • keine Pilze sammeln
  • keine Pflanzen pflücken
  • keine Pflanzen und Tiere aussiedeln
  • Müll wieder mitnehmen
  • keine Tiere füttern
  • nur auf den markierten Flächen zelten
  • kein offenes Feuer machen
  • Hunde an die Leine nehmen
  • keine Drachen- und Modell-Flugzeuge fliegen lassen
Der Raimartihof ist die letzte Einkehrmöglichkeit auf der Tour. Danach geht es über den Feldsee wieder zurück.

Der Raimartihof ist die letzte Einkehrmöglichkeit auf der Tour. Danach geht es über den Feldsee wieder zurück.

Fazit

Der Feldbergsteig ist also ein erlebnisreicher Wanderweg. Vor allem die einzigartige Aussicht bei gutem Wetter zieht Wanderer aus ganz Deutschland an.

Die Tour ist anstrengend aber auch mit Kindern gut machbar. Wer die Strecke abkürzen möchte kann den Aufstieg mit der Feldbergbahn machen.

Mit dem Feldbergturm ist sogar noch eine ganz spezielle Aussicht in die umliegenden Gebirgsketten möglich.

Die vielen Einkehrmöglichkeiten sorgen für gute Laune und genug Kraft auf der Wanderung.

Viel Spaß beim nachwandern.

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


Du hast eine Frage oder eine Meinung zum Artikel? Teile sie mit uns!

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *